Logopädische Praxis Feuser aus Adenau & Niederzissen - Behandlungsschwerpunkte

Sprechstörungen bei Kindern ...

...treten häufig im Rahmen von Entwicklungsverzögerungen, Entwicklungsstörungen oder Entwicklungbehinderungen auf. Es handelt sich dabei um zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane. Die Aussprache des Kindes ist gekennzeichnet durch falsch gebildete Laute und Lautersetzungen, mangelnde Artikulationsgenauigkeit sowie Störungen im Sprechablauf (Stottern, Poltern).

ZIEL DER BEHANDLUNG

Das allgemeine Behandlungsziel ist, die sprachliche Entwicklung des Kindes soweit zu fördern, wie die individuellen Möglichkeiten es zulassen. Eine Therapie soll die eigene Entwicklung des Kindes in Gang setzen. Weiterhin soll eine Therapie die Entwicklungsbedingungen des Kindes verbessern, Sekundärschäden vermeiden und im Einzelfall die fehlenden sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten durch Hilfsmittel kompensieren.
Nach der dem Entwicklungsstand und der Störung des Kindes entsprechenden Diagnostik wird die Behandlung begonnen und parallel dazu Elternberatung durchgeführt. Die Mitarbeit der Eltern ist von entscheidender Bedeutung, da viele Übungen mit dem Kind täglich durchgeführt werden müssen bzw. ein spezielles Sprachvorbild durch die Eltern erforderlich ist. Die logopädische Therapie sollte so frühzeitig wie möglich beginnen, d. h. sobald eine Entwicklungsstörung von einer Entwicklungsvariante differenzial-diagnostisch unterschieden werden kann. Logopäden behandeln Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren (Frühförderbereich), 3 – 6 Jahre (Vorschulbereich) und Schulkinder. In meiner Praxis werden folgende Störungsbilder untersucht und behandelt:

  • Kindliche Sprachentwicklungsstörungen

  • Sprachentwicklungsverzögerungen

  • Kindliche Stimmstörungen

  • Kindliches Stottern Schrift-, Sprach-, Entwicklungsstörungen (SSES)

  • Erwachsenen-Stottern Stimmrehabilitation nach Laryngektomie

  • Organische Stimmstörungen

  • Funktionelle Stimmstörungen

  • Mutationsstimmstörungen

  • Stimme (Dysphonien)

  • Dysphagie

  • Phonetische Störungen (Dyslalien)

  • Phonologische Störungen

  • Dysgrammatismus

  • Semantisch-lexikalische Störungen

  • Myofunktionelle Störungen (MFT)

  • Aphasie

  • Dysarthrophie (DAP)

Sprachstörungen bei Kindern ...

...basieren auf Störungen des Spracherwerbsprozesses. Sie können alle Bereiche des Sprachsystems betreffen. Störungen zeigen sich sowohl beim Verstehen und Sprechen, als auch in kommunikativen Situationen und/oder der Entwicklung von schriftsprachlichen Fertigkeiten, d.h. in allen expressiven und rezeptiven Modalitäten. Unbehandelte Sprachstörungen ziehen sehr häufig unterschiedliche Störungen in anderen Entwicklungsbereichen nach sich, die sich nachteilig auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes auswirken. Dazu zählen insbesondere Verhaltensauffälligkeiten, psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Schul- und Berufslaufbahn.


Ziel der Behandlung

Behandlungsziel jeder logopädischen Therapie ist die optimale Förderung der Kommunikationsfähigkeit des Kindes im unterschiedlichen sozialen Umfeld (Familie, Freundeskreis, Kindergarten, Schule). Dabei wird die sprachliche Entwicklung/Kompetenz des Kindes soweit gefördert, wie es seine individuellen Möglichkeiten zulassen.


Sprechstörungen bei Erwachsenen

Sprechstörungen im Erwachsenenalter sind zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane. Sie äußert sich in mangelnder Artikulationsgenauigkeit, Artikulationsgeschwindigkeit und/oder durch Störungen im Sprechablauf (Stottern, Poltern). Man unterscheidet Sprechstörungen mit Problemen der Artikulation und Sprechstörungen mit Problemen des Sprechablaufs (Redeflussstörungen). Die logopädische Therapie sollte so frühzeitig wie möglich beginnen. D. h. bei neurologischen Erkrankungen schon in der Akut- bzw. Anfangsphase, sobald es der Allgemeinzustand des Patienten erlaubt.

ZIEL DER BEHANDLUNG

Das allgemeine Behandlungsziel ist, dem Patienten sprachliche Kommunikation im Alltag wieder zu ermöglichen bzw. die sprechmotorischen Fertigkeiten des Patienten zu stabilisieren, zu verbessern oder zu normalisieren. Der Erfolg der logopädischen Therapie kann nicht nur an der Verbesserung der artikulatorischen Fertigkeiten und der Sprechflüssigkeit des Patienten gemessen werden. Von entscheidender Bedeutung ist die Verbesserung der kommunikativen Kompetenz des Patienten, die sich positiv auf dessen allgemeine Lebensqualität auswirkt.